Dare Deep

Dare Deep :: Killing Kings :: BAUM 010 :: VÖ am 15.08.2014

„Ist das noch Hip Hop oder schon Elektro?“
Timo Warkus aka Dare Deep bringt seine Musik mit Hilfe von Ataxy – dem drummenden DJ – und Tobi – dem spittenden Ableton-Architekten – auf Bühnen. Seine Beats und Rhymes erfindet er mal in oldskool Hip-Hop-Manier mit der MPC, mal wie ein Singer/Songwriter mit der Gitarre. Denn er ist schnell gelangweilt von Presets. Sowohl in seinem analogen Synthesizer (den er lieber via Patchbays durch Gitarreneffektpedale jagt, bevor er Sounds benutzt, die jeder bekommen kann), als auch beim Liederschreiben. Da wird schonmal aus einem Plattenknarzen eine Bassdrum oder aus einem abbrechenden Ast eine Snare.

„Ist das ein rappender Sänger oder ein singender Rapper?“
Durch seine Texte drückt er aus, was er sonst nicht zeigen kann. Und zusammen mit der Musik wird daraus ein lyrisches Experiment: von trippig-tanzbar über anheimelnd-zynisch bis hin zu provokativ-poppig. Aber immer funky. Abhängig ist Dare Deep nur vom Beat. Für ihn ist Musik eine zu große Hüpfburg, als daß Begrenzungen sinnvoll wären.

„Wo kommt der denn auf einmal her?“
Begonnen hat es im vorigen Jahrtausend in Delmenhorst mit Kassetten von Run DMC und Ice-T und den eigenen Hip-Hop-Gehversuchen. Irgendwann wurde in Bremen zusammen mit mehreren Rap-Gruppierungen ein großes Studio-Konglomerat gebaut unter Flowin‘ Immos Aufsicht. Nach einigen Vinyl-Releases (Antifunk) verließ Dare Deep diese Räume, um seinen eigenen Weg zu finden. Der führte über festplattenfüllende Instrumentalmusik hin zu der Notwendigkeit, Texte mit den eigenen Sounds zu verknüpfen.

„Ist das Dubstep mit Gitarre?“
Alles, was gefällt, ist geil. Der Multiinstrumentalist, der sich durch allerlei Banderfahrungen musikalische Fitness erarbeitet hat, weiß nicht, was für einen Song er als nächstes schreiben wird. Das erste Album jedenfalls ist fertig und freut sich darauf, gehörig geboren zu werden.

ZUHAUSE | FACEBOOK | SOUNDCLOUD |
BOOKING: Magdalena Klobus – booking(at)neidmeer.de